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WEGWEISER – Ein Gottesdienst zu „Johannis“

Lokalsender Oldenburg Eins sendet Gottesdienst aus St. Ansgar

Gottesdienst zum Thema Wegweiser mit Pfarrer Nico Szameitat in der Kirche St. Ansgar in Eversten. Alle Fotos: ELKiO/D.-M. Grötzsch

Oeins-Team mit Benjamin Köpper (li.), Manfred Scholz (Mitte) und Daniel Lehmann (re.) und Lektorin Heike Ennen-Hansing

Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff (li.) und Pastor Nico Szameitat

Lektorin Heike Ennen-Hansing

Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff an der Orgel in St. Ansgar

Wegweiser sind wichtig. Und manchmal werden Menschen für andere zu Wegweisern. Was Wegweiser mit dem Johannistag (24. Juni) zu tun haben, erzählt Pastor Nico Szameitat in seiner Predigt in der Kirche St. Ansgar in Oldenburg-Eversten.

 

Der Gottesdienst ist ab Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr auf YouTube zu sehen.

 

Der Gottesdienst wird auch vom Lokalsender Oldenburg Eins ausstrahlt. Die Sendetermine für diesen Gottesdienst sind am kommenden Sonntag, 21. Juni, um 10 Uhr und nochmals um 14 Uhr und um 20 Uhr.

 

Musikalisch wird der Gottesdienst von Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff gestaltet. Es gibt ein Liedblatt zum Download, sodass auch von zu Hause mitgesungen werden kann. Weiterhin wirkt Lektorin Heike Ennen-Hansing am Gottesdienst mit.

 
Hier finden Sie das LIEDBLATT zum Gottesdienst im Format PDF.

 

In seiner Predigt nimmt Pastor Szameitat Bezug auf den Johannistag am 24. Juni. An diesem Tag sei die Spargel- und Rhabarber-Saison zu Ende, die Baumschulen machten den Johannis-Schnitt. Wer in der Landwirtschaft arbeite, kenne dieses markante Datum: Am 24. Juni, genau sechs Monate vor Heiligabend. Am 24. Dezember, wenn die Nacht am längsten und dunkelsten sei, werde Jesus geboren, das Licht der Welt, so Szameitat. Und genau gegenüber, wenn die Tage am längsten sind, stehe Johannes, der Täufer, mitten in der Wüste als großer Wegweiser.

 

„Manchmal brauchen wir im Leben Wegweiser“, gerade auch während der Corona-Pandemie, betont Pastor Nico Szameitat. Und so wie Johannes, der Jesus getauft habe, zum Wegweiser geworden sei, sei auch Jesus für viele Menschen ein Wegweiser. Auch Menschen würden für andere zu Wegweisern. Oft seien es Erzieherinnen und Grundschullehrer oder Menschen in der Kirche, Pastoren und Diakoninnen. Und manchmal werde man selber Wegweiser für andere, ohne es zu merken.

 

Jesus habe seine erste Predigt mit genau denselben Worten wie sein Lehrer Johannes begonnen: „Ändert euer Leben. Denn das Himmelreich wird sichtbar in der Welt.“ Jesus habe ein Feuer in den Herzen der Menschen, denen er begegnete, entfacht. Wegweisend sei das, was Jesu gesagt und vorgelebt habe. Zum Beispiel „Nächstenliebe bis zur letzten Konsequenz. Eintreten für andere. Gerade für die am Rand. Gleiche Rechte für alle. Black lives matter“, so Szameitat.

 


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