Und ob ich schon wanderte...

Plötzlich und (in dieser Form) unerwartet verfinsterte sich mein Lebenshorizont mit der Diagnose vom 14. Dezember 2018! Auf einmal war vieles anders. Zunächst noch der KiTa-Gottesdienst am 3. Advent, Singen im Freundeskreis am Abend, dann Krankenhausaufenthalte, Therapien, abtauchen, eintauchen ins finstere Tal? Ich fühlte mich dennoch getragen, geborgen im Licht der Liebe Gottes! Zugleich auch getragen durch zahlreiche Zeichen der Nähe, der Freundschaft, der konkreten Hilfe, Begleitung durch Briefe, Mails, durch Symbole, die zeigten: Wir denken an dich! Ich möchte allen Danke sagen für diese Form der liebevollen Nähe und Ermutigung in Worten und Taten! Am 20. Mai dann die erlösende Nachricht: Wir können keinen bösartigen Krebs mehr feststellen! Gelobt sei Gott! - Danke auch den Begleitenden im Krankenhaus, im Familien- und Freundeskreis. Jetzt braucht es Geduld, manche Hürde beim „Rückbau“ ist noch zu nehmen, die Kräfte sind noch nicht so wie einst, werden vielleicht nie wieder ganz so sein wie vorher? Die Wanderung durch dieses Tal, dieses Erleben bleibt ein Teil meines veränderten Lebens. Doch Täler öffnen sich – nach oben. Im zweiten Teil des Sommers – ab August möchte ich gern wieder für eine Zeit als Euer Pastor auftauchen, manches noch mit anderen zusammen gestalten und erleben in unserer Gemeinde. Und ich möchte auch bewusst Abschied nehmen als Seelsorger nach fast 23 Jahren intensiv erlebter Zeit in Eversten – in und um St. Ansgar. Und ob ich schon wanderte im Finsteren – fürchte ich mich nicht! Ihr/ Euer Thomas Hinne

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